Paläste und Parks

Für den Winter hatten die russischen Zaren und Zarinnen in St. Petersburg den Winterpalast (heute das Hauptgebäude der Staatlichen Eremitage), den Sommer haben sie in ihren Sommerresidenzen mit prachtvollen Palästen, umgeben von schönen weitläufigen Parks verbracht. Die besonders reichen russischen Adelsfamilien wie die Jussupows wollten allen zeigen, dass der Glanz ihrere Privatpaläste mit dem der Zarenpaläste wetteifern kann - folgen Sie, fachkundich von deutschsprachingen ReiseleiterInnen geführt, den russischen Zaren und den reichsten Adeligen Russlands in folgenden Ausflügen:

Winterpalast (s. Eremitage) * Katharinenpalast und -park mit Bernsteinzimmer * Fontänenhauptstadt Peterhof * Privates Zarenschloss Pawlowsk * Jussupow-Palast, ein Palast des russischen Adels



Katharinenpalast und -park mit Bernsteinzimmer (Zarskoje Selo, Puschkin)

Katharinenpark. Pavillion Grotte am Großen See

Katharinenpalast

Der Katharinenpalast in Zarskoje Selo (oder Puschkin), der als Sommerresidenz für die Ehefrau von Peter dem Großen Katharina I errichtet wurde, ist eine beliebte Attraktion für die Gäste St. Petersburgs, die sich das Bernsteinzimmer, das "achte Weltwunder", mit eigenen Augen anschauen wollen. Allerdings ist das Bernsteinzimmer nur einer der Höhepunkte von Katharinenpalast und -park, die bei der Führung besichtigt werden - kein Zufall, dass Zarskoje Selo zur Lieblingssommerresidenz von Katharina der Großen wird. Wie auch in Peterhof treffen hier verschiedene Epochen und Kunstrichtungen aufeinander. Die prachtvolle barocke Helle Galerie, der größte Saal des Katharinenpalastes mit 800 qm, wie auch die Goldene Zimmerflucht von Rastrelli lassen die Gäste der Residenz den Prunk der reichlich vergoldeten Räume bewundern, wobei die klassizistischen Räume, die darauf folgen, die Atmosphäre der Ruhe und Nachdenklichkeit verbreiten. So ist auch der 100 Hektar große Park, der zahlreiche kleine Pavillons, Plastiken und malerische Teiche beherbergt, zweiteilig und besteht aus dem regulären barocken französischen Garten und dem schattigen englischen Landschaftspark.Bernsteinzimmer

Der Ausflug zum Katharinenpalast nimmt ca. 5 Stunden in Anspruch und kann auch am Abreisetag vorgenommen werden, wenn Sie am Nachmittag vom Petersburger Flughaven Pulkovo abfliegen, denn der Katharinenpalast ist nur wenige 20 Autominuten vom Flughafen entfernt.

Der Ausflug zum Katharinenpalast lässt sich besonders gut mit der Besichtigung der benachbarten Sommerresidenz des Zaren Pauls I in Pawlowsk kombinieren, da sie beiden Residenzen nur ca. 6 km auseinander liegen. Der kombinierte Ausflug nimmt ca. 7 Stunden in Anspruch. Oder aber kombinieren Sie die Besichtigung vom Katharinenpalast und - park mit dem Spaziergang im Peterhofer Unteren Park, in einem Ganztagsausflug von ca. 9 Stunden.

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Peterhof, das "russische Versailles"

Peterhof. Großer Palast und Große Kaskade

Peterhof ist die ehemalige Zarenresidenz ca. 25 km südwestlich von St. Petersburg und bildet heute noch eines der schönsten Schloss- und Parkensembles Europas. Der Große Peterhofer Palast sprüht den goldenen Glanz der Epoche des prunkvollen Barockstils der Zarin Elisabeth, präsentiert die Eleganz des Klassizismus aus der Zeit Katharina der Großen, zeugt aber auch mit der schlichten Schönheit des Eichenkabinetts von Peter dem Großen vom Charakter des Gründers St. Petersburgs und Peterhofs, der einfachere Häuser der Pracht der Paläste vorzog. Davon zeugt auch die Bescheidenheit seines Reisepalastes, welchen man auf dem Wege nach Peterhof in Strelna besichtigen kann. Römische FontäneVon da aus hat der Zar Peter I die Bauarbeiten in Peterhof geleitet, das zum "russischen Versailles" und einer prächtigen "Fontänenhauptstadt" werden sollte. Im Oberen Garten und Unteren Park um den Großen Peterhofer Palast herum gibt es auf der Fläche von über 120 Hektar fast 150 Springbrunnen und Kaskaden zu sehen, darunter auch die berühmten Scherzfontänen, die Kindern wie Erwachsenen große Freude bereiten.

Der Ausflug nach Peterhof nimmt ca. 6 Stunden in Anspruch. Die Residenz kann sowohl per Auto als auch mit einem Tragflächenboot von St. Petersburg aus erreicht werden. Der Reisepalast von Peter I. in Strelna ist nur per Auto erreichbar. Bei einem Ausflug per Auto kann der Besuch vom Unteren Peterhofer Park mit der Besichtigung des Katharinenpalastes und -parks kombiniert werden, dabei muss man mit ca. 9 Stunden rechnen.

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Pawlowsk, ein privates Zarenschloss

SchalfgemachPawlowsk, die Sommerresidenz des russischen Zaren Pauls I, wurde ihm zur Geburt seines Estlings 1777 von seiner Mutter Katharina der Großen, unweit ihrer Liebeningsresidenz Zarskoje Selo, geschenkt. Die Residenz Pawlowsk, an deren Errichtung solche Architekten wie Cameron, Brenna, Quarengi, Woronochin und Rossi gearbeitet haben, wird zu einem herausragenden Palast- und Parkensembles aus dem 18-19. Jahrhundert. Der Park in Pawlowsk zählt mit 600 Hektar zu den größten Landschaftsparks Europas und beherbergt über 50 verschiedene Attraktionen, wie zahlreiche Pavillons, Denkmäler, Brücken, maleriche Teiche, Bächer und den Fluss Slawjanka, auf dessen Ufern der Große Palast von Pawlowsk entsteht.

PawlowskDer Palast beherbergt eine ganze Reihe von wertvollen Gegenständen, die die Besitzer Paul und Maria aus ihrer Europareise mitgebracht haben, darunter Porzellan, Teppiche, Bronzeerzeugnisse, Möbeln, die von besten europäischen Meistern angefertigt wurden. Ursprünglich als private Residenz von Paul, seiner Gemahlin Maria und ihren 10 Kindern gedacht, wird Pawlowsk mit der Trohnbesteigung Pauls zur Paraderesidenz, behält aber Pawlowsk. Parktrotzdem seinen ganz besonderen privaten Charakter, der sich in der besonderen Atmospäre der angehmen Gemütlichkeit und Ruhe äußert, die in den Räumen des Palastes herrscht.

Der Ausflug nach Pawlowsk nimmt ca. 5 Stunden in Anspruch und lässt sich besonders gut mit der Besichtigung des benachbarten Katharinenpalastes mit Bernsteinzimmer kombinieren, da sie beiden Residenzen nur ca. 6 km auseinander liegen. Der kombinierte Ausflug nimmt ca. 7 Stunden in Anspruch.

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Jussupow-Palast, ein Palast des russischen Adels

JussupowDer Jussupow-Palast am Mojkafluss ist einer der Paläste in St. Petersburg, die der außerordentlich reichen Adelsfamilie Jussupows gehörten. Die prunkvolle Ausstattung der Galaräume lässt den Jussupow-Palast beinahe mit den Zarenpalästen wetteifern. Es gibt hier auch ein "kleines" Privattheater für fast 200 Zuschauer. Doch der Palast berichtet den Besuchern mehr als nur über die Lebensweise einer der reichsten Familien Russlands, sondern erzählt auch die spannende und geheimnisvolle Geschichte der Ermordung vom Mönch Grigorij Rasputin, dem Berater der letzten Zarenfamilie, der hier im Jussupow-Palast am Mojkafluss am 17. Dezember 1916 von u. a. dem Fürsten Felix Jussupow umgebracht wurde. Die Wachsfigurenausstellung, die im Jussupow-Palast auch zu besichtigen ist, schildert dieses Ereignis besonders bildhaft.

Die Führung nimmt ca. 2,5 Stunden in Anspruch und lässt sich gut in die Stadtrundfahrt mitein- oder an die Bootsfahrt anschließen.

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